MARKUS THURNER

BILDHAUER

 

ROTSPITZWEG 14

6212 MAURACH AM ACHENSEE

 

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Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

COCOON - SOPHIA IN DEN ROSEN

 

 

 

Die 410 cm hohe Bronzeskulptur im Stahlcocoon thematisiert den Trend Social cocooning und stellt die sinnbildliche Darstellung der Göttin der Weisheit - Sophia - als vertikale Verbindungsachse zwischen Irdischem und Kosmischem.

Die Skulptur steht inmitten der neuen Wohnanlage am Zöhrerareal/Schwaz

Markus Thurner/2020

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

PARTNERSHIP

 

 

 

Skulptur, aus Holz und Bronze gefertigt, mit geätzten Signaturen aller Geschäftspartner auf der Standplatte

140 cm hoch

Markus Thurner/2020

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

SENSIBELLE

 

 

 

Modell für Bronze, 115 cm hoch

Markus Thurner/2020

 

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

COCOON/Variante 1

 

 

 

Stahlplastik mit 2,6 m Höhe, Markus Thurner/2017, Gefertigt in Cortenstahl 2020

 

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

MARTINAS WELT

Ein dreidimensionales Pixelbild als Wandgestaltung.

 

 

 

Digitaldruck auf Ahornsperrholz, Markus Thurner 10/2019

 

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

KAISER MAXIMILIAN I. - IKONE DER NEUZEIT

Das Bildnis zeigt den legendären Habsburger in einer ikonenhaften Darstellung. Das Pixelmosaik lässt den dargestellten Kaiser durch die Veränderung des Blickwinkels und des Bildabstandes immer wieder neu entstehen und dreidimensional im Raum wirken.

Das Bildnis ist für das Jubiläum  500. Todestag Kaiser Maximilians entstanden.

 

 

 

Digitaldruck auf Aluminium, Markus Thurner 06/2018

 

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

DAS LETZTE - ein Totentanz der Gegenwart

 

 Mit dem DANSE MACABRE verbinden wir vor allem die egalisierende und unausweichliche Gewalt des Todes als höchstes Prinzip. Seit dem Spätmittelalter ist der Totentanz immer wieder Thema in Literatur, Film, Tanz, Theater, Musik und der bildenden Kunst. Der Totentanz DAS LETZTE, den Traditionen der historischen Totentanzdarstellungen folgend,  ist um die Artikulation der zeitspezifischen Probleme  und Ängste unserer Gegenwart, bereichert.

 

In 10 Darstellungen zeigt der Totentanz das unerwartete Ende.

Der Tod kommt zum Tanz, der Tod beugt sich über einen Schlafenden, er erscheint  in erschreckender Weise, taucht heimtückisch aus dem Hintergrund auf und er greift nach dir – er greift nach jeden Einzelnen!

Es ist ein MEMENTO MORI!

 

Die 10 Tafeln des Totentanzes werden durch 12 SCHEMEN unterbrochen.

Diese Gesichter sind die entfesselte Physiognomie. Sie machen den Text für uns sichtbar, der ein unabwendbares Schicksal der Menschheit unserer Zeit prophezeit.

Wie in Dantes Göttlicher Komödie scheinen auch hier die Peiniger gepeinigt von ihren eigenen Taten.

 

Da stellt sich die Frage: Ist das wirklich DAS LETZTE, oder arbeitet unser Denken nur mit der Logik der Vergänglichkeit?

 

 Der Totentanz DAS LETZTE ist 20 Meter lang und hat eine Fläche von 35 Quadratmetern.

Der in Versen gefasste Text stammt von Wilfried Schmickler und wurde für dieses Werk, vom Autor mit freundlicher Genehmigung, zur Verfügung gestellt.

 

Markus Thurner - 02/2018

 

Bild von Norbert Herbert
Bild von Norbert Herbert

ALTWÜRDE 2

Die Plastik ALTWÜRDE zeigt das fragmentarische Gesicht eines alternden Menschen und löst sich auf im Zerfall.

Veranschaulicht durch den Gesichtsausdruck von Güte und Gelassenheit, soll die Würde des Menschen für uns bleiben bis zum Schluss.

Ursprünglich wurde diese Arbeit konzipiert für ein Pflegezentrum und es sind dafür insgesamt fünf Modellentwürfe entstanden.

 

Markus Thurner - 02/2017

 

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

ALTWÜRDE 3

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

ALTWÜRDE 4

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

ALTWÜRDE 5

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

Wappentier der Gemeinde Rauris

Ein kubisch geformter Gaisbock mit goldenen Hörnern, der sich in der Form des Steines aus dem er entspringt, fortzusetzen scheint.

 

Markus Thurner - 03/2017

 

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

MUTTERSEELEN

Bronzerelief/2016

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

AESTAS

Dreidimensionales Holzpixelbild/2015

 

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

GRANATKAPELLE

SAKRALE PIXEL

 

Kürzlich wurde die von Mario Botta geplante Cappella Granata am Penkenjoch im Zillertal feierlich eingeweiht.  Der klar strukturierte Innenraum der Kapelle besticht durch das Linienspiel der schmalen Lärchenlatten der Innenverkleidung und den schrägen Raumfluchten, die in stumpfen und spitzen Winkeln aufeinander treffen.

 

Die Ausstattung der Kapelle führte  Bildhauer Markus Thurner aus: Das Porträt des seligen Engelbert Kolland, einem Zillertaler Franziskaner, entwarf und fertigte Markus Thurner aus 1321 Holzteilen aus fünf verschiedenen Holzarten. Wie aufgepixelt formieren sich die Teilchen zum Antlitz des Patrons der Kapelle, der so identifizierbar, aber nicht zur Gänze fassbar ist. So bleibt dieses Bild für den Betrachter undeutlich und offen und kommt darin der Gestalt eines Märtyrers und eines Gläubigen vielleicht am nächsten.

 

Ein Rechteck und eine Halbkugel aus geschichteten Hölzern verbinden sich zum Altar, den Markus Thurner nach Entwürfen von Mario Botta ausgeführt hat. In die kreisrunde Mensa ist eine 37x37 cm große Steinplatte mit Granatkristallen eingelassen. Der kompakte, skulpturale Altar bildet mit dem Porträt Kollands und den beiden Fenstern in Kreuzform  die stärksten Akzente in dem von Linien und Geometrie betonten Innenraum. Markus Thurner zeigt sich begeistert vom kooperativen und aufgeschlossenen Wesen Mario Bottas, indem der international tätige Architekt von Beginn die Entwürfe des  Tiroler Bildhauers akzeptierte und ihn in seine Planungen selbstverständlich miteinbezog.

 

Wie ein Kristall erhebt sich die Cappella Granata am Penkenjoch, eine Skulptur, die vom Granatabbau erzählt, mit dem der Großvater von Josef Brindlinger, dem Bauherrn der Kapelle, begonnen hat. Dass dieser  kompakte, aufragende Sakralbau sich dennoch in die Bergwelt des Zillertals einfügt, dafür sorgt die Verkleidung aus 21 Tonnen Cortenstahl, dessen rostige Patina mit den Farben der Natur korrespondiert.

 

Dr. Veronika Berti                                                                                                                                                                                                                                Oberhofen, am 28.09.2013

 

Bild von Günter Unbescheid
Bild von Günter Unbescheid

ST. NOTBURGA - DIENMUT - STELE

Erinnerung an das einzig Notwendige: Barmherzigkeit

 

Eine kleine Betrachtung zur Notburga-Säule von Markus Thurner

Prof. Dr. Roman Siebenrock

Fassung 28. August 2013

 

 Stelen waren und sind Erinnerungen an Siege und Schrecken einer Gemeinschaft. Sie modulieren die Erinnerung und sind daher im wörtlichen Sinne „Mahn-male“, die zum Nachdenken und Innehalten auffordern. Wenn wir eine Stele ein „Denk-Mal“ nennen, dann möchte dieses Werk in unserem Gedächtnis eine Stelle markieren, von der aus ein besinnliches Nachdenken über unsere Herkunft und Zukunft zu beginnen vermag. So allein werden befähigt, in der eigenen Gegenwart zu bestehen. Alles Gedächtnis dient dem Leben in der Gegenwart, damit eine gute Zukunft möglich wird.

 

Die Stele von Markus Thurner erinnert nicht an Siege, noch weniger an schreckende Niederlagen. Sie bildet auch nicht die Heilige Notburga in ihrer uns wohl bekannten äußeren Gestalt ab. Wie könnte sie auch fotografisch erkennbar werden, da wir ja kein Bild oder Portrait unmittelbar mehr von ihr haben? Doch der Künstler hat uns eine andere Erkennbarkeit ihrer Gestalt eröffnet. Denn Kunst vermag mehr, anderes, unverzichtbareres, als bloße Abbildung. Dieses Werk erinnert uns in einer Zeit, die mit permanenter Betriebsamkeit und Ablenkung unser Lebens überspielt und „überbildert“ an das einzig Notwendige, an das, worauf es ankommt. Und gerade mit ihrer Kraft der Unterbrechung offenbart uns diese Stele eine Erinnerung an die Heilige Notburga, die uns ihr Herz, ihre wahre Gestalt eröffnet. Allein daran ist damals und heute Notburga, als die Heilige der Unterbrechung, zu erkennen. Diese Stele macht sichtbar, was sonst verborgen wäre, worauf es dieser so tief in den Erinnerungen der Menschen verwurzelte Heilige ankam: auf die Barmherzigkeit. Gerade in diesem gemeinsam wahrlich Menschlichen, das immer wieder endgültig verschüttet zu werden droht, lebt das empfindsame und gefährliche Gedächtnis der um Rettung bemühten Menschenseele; - und deshalb entwächst ihr eine eigentümliche, quasi-göttliche Kraft. Denn wir Menschen sind ausgesetzt als Nanosekundennichts in die unendliche Weite des Kosmos, eingebunden in die vielfachen Zwänge und Aufgaben der eigenen Lebensstunde, rastlos getrieben von Sehnsucht und der Sorge, im Leben zu kurz zu kommen. Und irgendwie enden alle Leben zu früh, unausgeschöpft und offen. Ist das Leben tatsächlich „immer zu wenig“? Gibt es dann vielleicht nicht doch den Moment möglicher Erfüllung, zeichenhafter Vollendung, in der die Ahnung möglicher Ewigkeit sich zu zeigen vermag? Wo ist ein Ort, in der unsere um sich selbst kreisende Welt geöffnet wird, geöffnet nicht weg von ihr „nach oben“, sondern in ihrer Tiefe hinein geborgen wird in die Ewigkeit. Gibt es ein alltägliches Sakrament der Gegenwart des Ewigen in unserer so vergänglichen Zeit und Geschichte?

 

Diese Stele steht im Kontext des Gedenkens an die Heilige Notburga. Die Sichel ist das Symbol, mit der Sie im Altar von Eben noch heute aufrecht steht. Dieses Zeichen der Unterbrechung gegen die Verzweckung des Menschen in die bloße Betriebsamkeit verweist auf das Gebet, das Innehalten, das sich Einfinden in den Ursprung und das Ziel unseres Lebens. Wer aber über Herkunft und Ziel seines Lebens begonnen hat nachzudenken, kommt von der Frage nicht mehr los, worauf es denn in unserem Leben ankommt. Zu dieser Frage und ihrer möglichen Antwort hat nun der Bildhauer eine im Symbol miteinander verschränkter Hände anregende Spur gelegt.

 

Diese Stele steht neben der Kirche, auf dem Friedhof, jenem fremden, anderen Ort, wo auch in unserer Zeit eine andere Wirklichkeit sichtbar wird oder mindestens werden kann. Dieser Ort stellt uns vor das Ganze unseres Lebens und verlangt von uns, wesentlich zu werden. Was wäre es wert, ewig zu währen? Woran sollten sich andere einmal erinnern, wenn sie an meinem Grab stehen oder nur vorüberhuschen? Welche Spur möchte ich hinterlassen? Das Evangelium gibt uns in diesem Kontext zwei Mahnungen mit auf dem Weg, die nicht Drohung, sondern Aufforderung dazu sind, nur das eine zu suchen, das es wert wäre ewig zu währen. Sammelt Schätze, die nicht vermodern, verrosten oder die Inflation frisst, sammelt Schätze für das Himmelreich. Denn: Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt?“ (Mt 16, 22).

In Erinnerung an das Gotteswort, das Israel überliefert und der Menschheit geschenkt hat, fordert uns Jesus auf, vollkommen zu werden, wie der Vater im Himmel vollkommen ist (Mt 5, 48). Das nicht, wir sollten fromme Olympiasieger in religiösen Wettbewerben zu werden, sondern eins zu werden mit dem Wesen des Vaters selbst. Daher kann Lukas diese Stelle abwandeln in die Aussage: „Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!“ (Lk 6,36)

In dieser Spur, die schon am Sinai offenbar wird, bedeutet Vollkommenheit barmherzig zu werden, ein Herz für andere zu haben, ergriffen zu werden von der Not anderer; - umso zum Segen für andere werden zu können. Und gerade darin erweist sich mein Herz als liebevoll auch für mich.

Diese Grundorientierung der Schrift hat das Matthäus-Evangelium dramatisch in die große Rede des Menschensohnes am Ende der Zeit gekleidet. In diesem Apell wird uns das Maß unseres Lebens, das worauf es ankommt, vor Augen geführt. Eingeladen ins Reich des Vaters und zurückgewiesen werden beide Gruppen mit den Worten: „Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen“ (Mt 25). Beide Gruppen sind erstaunt, weil sie den Richter im Tun und im Lassen nicht erkannt hätten. Ihnen und uns wird gesagt: „Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ Der endzeitliche Richter, Gott selbst, wird in diesem Handeln angenommen oder verworfen. Im Tun der Barmherzigkeit wird Ewigkeit, rühren wir an Jesu Herz, das uns das Wesen Gottes eröffnet. Hier ist uns das einzig Notwendige im Vorübergang des Lebens angezeigt.

Die christliche Tradition hat diese Rede Jesu aufgegriffen und ihr als die sieben Werke der Barmherzigkeit lebendigen Ausdruck verliehen: im Tun, in der künstlerischen Gestaltung des gemeinsamen Gedächtnisses, in der ethischen Forderung.

 

Markus Thurner hat diese Tradition aufgegriffen und mit der Neuinterpretation der Werke der Barmherzigkeit durch den früheren Bischof von Erfurt, Joachim Wanke[1], in unsere Zeit hineingestellt. So wird diese Stele zu einem 7-Eck, das uns diese siebenfältige Gabe eröffnet. Wie die Sakramente vermitteln diese sieben Formen anderen zu begegnen eine unmittelbare Erfahrung der Gegenwart Gottes, sie sind alltägliche Handlungen, in denen uns eine Erfahrung der Gnade ganz handgreiflich geschenkt wird: Du gehörst dazu. Ich höre dir zu. Ich rede gut über dich. Ich gehe ein Stück mit dir. Ich teile mit dir. Ich besuche dich. Ich bete für dich. Die siebenfältige Stele lädt uns ein, über unsere Beziehungen, unsere Ausgrenzungen, unsere alltägliche Herzlosigkeit nachzudenken. Ihr gelingt dies ohne erhobenen Zeigefinger oder drohender Mahnung apokalyptischer Reiter oder erschütternden Gerichtsworten.

Dem Künstler gelingt sein Mahnmal in der Form verschränkter Hände, kleine und große, junge und alten, feingegliederte und vom Anpacken gezeichnete. Sie umringen die Stele wie ein Lorbeerkranz, sie krönen diese Stele, weil sich in diesen Händen das Leben selbst hinein gezeichnet hat. In den verschiedensten Gesten der miteinander verwobenen Händen und ihren Symboliken kommt die Not und die Gabe, die Bitte und die Aufmerksamkeit zum Ausdruck; - und in der Gesichtslosigkeit dieser Hände sehe ich die Gegenwart des Menschensohnes und die Gegenwart jeder Person, die mir ihre Hände zeigt: grüßend, bitten, dankend, helfend, ermutigend, streichelnd, unterfangend, ineinander ruhend, aber immer geöffnet, miteinander verbunden und dennoch los-lassend. So zeigen diese Hände, ganz von den neuen, heute not-wendenden Werken der Barmherzigkeit inspiriert, Gesten hilfreicher Beziehungen. Niemals ballen sie sich zur Faust, oder umklammern wie Kette und Schloss den anderen.

Diese Hände aber sind keine künstlichen, sondern reale Hände von Menschen aus dem Lebenskreis des Künstlers. Vielleicht haben mich selbst diese Hände schon berührt, grüßend, helfend, anbietend, unterfassend. So wird uns das geheime Band der Gesellschaft ansichtig. Denn jede Gesellschaft lebt letztlich nicht von Konkurrenz und Verdrängung, sondern von Solidarität und Anerkennung. So hält eine Hand ein Brot, eine andere wird vom Rosenkranz geprägt.

Ein Händepaar hat mich indes besonders berührt, schon beim ersten Wahrnehmen und Hinsehen. Es ist das Händepaart das ein Herz hält. Mich verweist dieses Symbol auf jene Frömmigkeit des Landes Tirols, die schon längst aus ihrer politischen Gefangenschaft und nationalen Verunstaltungen befreit werden müsste: Die Herz-Jesu-Verehrung. Markus Thurner hat mit seinem Werk die Mitte dieser Frömmigkeit erfasst und ausdrucksstark uns neu anvertraut. Denn die Mitte dieser Frömmigkeit liegt in der Nachfolge jenes Jesus, der von sich sagt: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht. (Mt 11, 28-30). Im Blick auf die verschränkten Hände geht mir auf, in seiner Spur diese Erfahrung weiterzugeben. Daran sind ja die JüngerInnen Christi zu erkennen: In ihrer Nähe atmet das Leben auf. Damit aber stehen sie in der Verheißung und dem Auftrag aller Kinder Abrahams, die auch im künftigen Land Tirol mit seiner Vielfalt und Pluralität dem Wort des einen Gottes entsprechen sollten: Ein Segen sollst Du, sollt Ihr sein (Gen 12,2)

 

Eine Stele, ein „Denk-Mal“, hat der Künstler geschaffen, einen Fingerzeig auf jene Vollendung der Freiheit hin, in der in der Zeit die Ewigkeit geboren wird. Thurners Werk erinnert, ohne zu zwingen. Es mahnt, ohne zu bellen. Es lässt mich auf meine eigenen Hände schauen. Dann frage ich mich, wozu ich sie gebraucht habe, gestern und heute. Sie fordert uns auf, nach dem zu fragen, was letztlich trägt und auf Immer hin Wert behält: Barmherzigkeit. Diese Stele zieht mich in ihren Bann. Sie vereinnahmt mich nicht, sondern hofft nur auf eines: Auf die Verwandlung von uns im Ring der miteinander verschlungenen Hände. Damit der Lorbeer der sich verschränkenden Hände weit über Eben hinaus, unser gemeinsames Leben durchdringen möge.



[1] Siehe: Wanke Joachim (Hg.), Die sieben Werke der Barmherzigkeit: Gedanken, Meditationen, Visionen. Erfurt 2007.

 

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

JOHANNESBRUNNEN

Taufe Christi - Bronzegruppe für den Johannesbrunnen in Mayrhofen/2013

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

KONSUM

Modell für Bronze/2010

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

ERDLING

Modell für Bronze/2010

 

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

SELIGER ENGELBERT KOLLAND

Eine Bronzeskulptur zum 150 Todestag des seligen Engelbert Kolland/2010

 

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

DER DIENENDE CHRISTUS

Holzskulptur für den St. Notburga Besinnungsweg in Pertisau/2009

 

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

ST. NOTBURGA

Holzskulptur für das St. Notburg Pflegeheim in Eben/2008

 

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

DER KLEINE TORSO

Kleine Bronzeplastik/2007

 

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

DER VOGELHÄNDLER

Holzskulptur im städtischen Museum BALLHAUS, in Imst.

Inspiriert von den Beschreibungen des Mathias Posch, in seinem Buch DIE VOGELHÄNDLER/2003

 

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner
Bild vom Museum im Ballhaus
Bild vom Museum im Ballhaus

DER EGOIST

Bronzeplastik/1998

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

DIE VERBOTENE FRUCHT

Bronzeplastik/1998

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

DER GROSSE TORSO

Bronzeplastik/1998

Bild von Markus Thurner
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DAS WAGNIS

Bronzeplastik/1997

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

DAS KLEINE FRÄULEIN

Modell für Bronze/1997

 

Bild von Markus Thurner
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CHRISTUS

Modell für Bronze/1996

 

Bild von Markus Thurner
Bild von Markus Thurner

DAS PAAR

Betonplastik für eine Ofengestaltung/1996

Bild von Markus Thurner
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LIEGENDE

Betonplastik für eine Ofengestaltung/1996

Bild von Markus Thurner
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MARKUS THURNER

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